Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zum Thema Klavierunterricht

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema Klavier und Klavierunterricht. Falls eine Frage unbeantwortet bleibt, nehmen Sie bitte hier Kontakt mit mir auf.

Zeit und Ort

Im regulären Schuljahr von September bis Juni biete ich für Semesterkarten folgende Tage an:

  • Mittwoch nachmittags 13:00 – 18:00

  • Freitag nachmittags 13:00 – 17:00

An Feiertagen, in den Weihnachtsferien, Semesterferien (Wien), Osterferien und Pfingstferien findet kein Unterricht statt, an Fenstertagen im Normalfall schon.


Folgende Tage sind für einzeln abgerechnete Stunden reserviert:

  • Dienstag vormittags 9:30 – 12:30

  • Samstag vormittags 9:30 – 12:30


In den Monaten Juli und August werden für Sommerkarten (4-er Block) und Einzelstunden die Termine flexibel vergeben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt mache ich keine Hausbesuche, da ich ausgebucht bin. Wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt, kann ich mir eine Ausnahmeregelung vorstellen. Allerdings wird in jedem Fall eine Zusatzgebühr von € 20,- eingehoben.

Der Klavierunterricht findet in meinem privaten Unterrichtsraum in der Seidengasse 44/18, 1070 Wien statt.

Im geschmackvoll eingerichteten renovierten Altbau steht uns dort in angenehmer und gemütlicher Atmosphäre ein wunderschöner Yamaha C7-Flügel mit neuen Saiten und neuen Bechstein-Hammerköpfen mit beachtlichen 220 cm Länge zur Verfügung.

Dieser bietet einen herausragenden Klang, eindrucksvolle Bässe, unvergleichlichen Dynamikumfang und erlaubt durch seinen differenzierten Anschlag vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten und nuancenreiches Spiel, das höchsten Ansprüchen genügt.

Sie können die wöchentliche Unterrichtsdauer grundsätzlich frei wählen zwischen 30 min, 40 min, 50 min oder 2 x 30 min.

Für Teenager und Erwachsene empfehle ich 40 oder besser 50 Minuten.

Für jüngere Kinder (4-7) reichen oft 30 Minuten aus, die Konzentration und Aufnahmefähigkeit schwindet ohnehin nach dieser Zeit. Zweimal 30 Minuten pro Woche ist in diesem Fall die optimale Variante, 50 Minuten sind bedingt zu empfehlen, jedoch bilden 40 Minuten einen möglichen Kompromiss.

Wenn Kinder schnell Fortschritte machen, sind bald 40 oder sogar 50 Minuten empfehlenswert oder eben die Variante mit zweimal 30 Minuten pro Woche.

Fortgeschrittene sind unabhängig vom Alter immer mit 50 Minuten oder zweimal 30 Minuten gut beraten.

Unterrichtsliteratur

Bringen Sie zur ersten Stunde unbedingt all das mit, woran Sie in letzter Zeit gearbeitet haben oder interessiert sind. So können wir nahtlos anknüpfen und Sie bekommen auch einen guten Eindruck von meinen Unterrichtsmethoden.

Sie brauchen für die erste Stunde noch nichts kaufen, falls notwendig suche ich für jeden Schüler eine passende Klavierschule individuell aus. Um Ihnen die Suche und Recherche zu ersparen, besorge ich das Notenmaterial für alle meine Schüler selbst im Notengeschäft meines Vertrauens und gebe es dann zum selben Preis weiter.

Im Allgemeinen braucht jeder Schüler, der auch nach Noten lernt, 2-4 Hefte pro Jahr. Die Kosten dafür sind nicht im Preis für den Klavierunterricht inbegriffen, doch halten sie sich mit etwa 15-25 Euro pro Notenheft in Grenzen.

Online Klavierunterricht

Online Lernen umfasst alles, was mit Lernen über das Internet zu tun hat. Dies bedeutet, dass Schüler und Lehrer sich nicht im selben Raum aufhalten, sondern auch tausende Kilometer voneinander entfernt sein können.

Das Lernen mit Computer/Tablet/Smartphone und Internet funktioniert in vielen Bereichen mittlerweile schon recht gut, so auch beim Erlernen eines Instruments.

Diese Form des Unterrichts wird im 21. Jahrhundert immer mehr angefragt, da sie für alle Beteiligten zeitliche und vor allem örtliche Flexibilität bietet. Auch creativepiano bietet Klavierunterricht online an und zwar in Form von Video Exchange Lessons.

Hierbei handelt es sich um eine besonders flexible Art des Online Lernens. Während man beim Live Online Unterricht (z. B. über Skype, Facetime, etc…) nur örtlich unabhängig ist, so ist man mit dem “creativepiano Video Exchange Lesson Program” auch zeitlich sehr unabhängig: Videos werden zeitversetzt zwischen Schüler/in und Lehrer ausgetauscht.

Als Schüler/in übt man an einem Stück und erstellt sobald man bereit ist ein Video, welches mir zugeschickt wird. Anschließend erstelle ich darauf ein Antwort-Video mit Übungen, Tipps und Verbesserungsvorschlägen. Das Lerntempo wird hierbei von Ihnen selbst vorgegeben, Sie schicken Ihr Video los, wann immer Sie bereit sind.

creativepiano bietet im Moment keinen Live-Unterricht über Videokonferenz-Software wie Skype, Facetime, Whatsapp, etc.

Live-Unterricht (alle Beteiligten sind zur selben Zeit anwesend) wird nur in Form von herkömmlichen Klavierstunden angeboten.

Mein Online Angebot umfasst “asynchrones Lernen”, bei dem Videos zeitversetzt ausgetauscht werden (creativepiano Video Exchange Lesson Program)

Für Kinder

Auch wenn das ideale Einstiegsalter für Kinder bei 6 Jahren oder früher liegt, so ist ein späterer Einstieg ohne Probleme möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass Interesse da ist. So habe ich selbst mit 10 Jahren begonnen und später ein klavierpädagogisches Studium an der Musikuniversität Wien abgeschlossen. Jetzt stellt das Unterrichten und Klavierspielen meinen Lebensmittelpunkt dar.

Bei Kindern zwischen 4 und 7 Jahren: Unbedingt! Sie dürfen und sollten sogar dabei sein. Ich rate auch wenn möglich zur Aufzeichnung der Klavierstunde mit dem Smartphone.

Ich empfehle Ihnen, der Klavierstunde Ihres Kindes beizuwohnen, um Ihr Kind zu Hause besser unterstützen zu können und um die Lerndynamik zwischen Ihrem Kind und dem Lehrer besser verstehen zu können.

Bitte unterscheiden Sie auch zwischen “nur” anwesend sein während Sie Ihre eigenen Arbeiten am Smartphone erledigen und dem wirklichen dabei sein, denn das Kind merkt den Unterschied deutlich und dies kann den Verlauf der Stunde negativ oder positiv beeinflussen. Falls Sie etwas zum Arbeiten haben, dann sollten Sie diese Arbeit konzentriert außerhalb des Unterrichtszimmers verrichten.

Eine Semesterkarte oder ein “Abonnement” bildet durch ihre Verbindlichkeit und Kontinuität oft den Grundstock für erfolgreichen Instrumentalunterricht. Dies ist vor allem für Anfänger aller Altersstufen von großer Bedeutung.

Durch die gegebene Regelmäßigkeit verankert sich das Klavierspielen leichter im Schulalltag von Kindern und bekommt somit einen möglichst gleichwertigen Platz. Die Klavierstunden bauen von Woche zu Woche lückenlos aufeinander auf und bilden die einzelnen Stationen einer individuellen musikalischen Reise.

Wenngleich dies oft durch zeitliche und finanzielle Gegebenheiten bestimmt sein kann, am meisten profitiert ein Kind (4-10 Jahre) von zweimal 30 Minuten pro Woche!

Wahrscheinlich werden Sie sich fragen, warum diese Unterrichtsform mit insgesamt 60 Minuten pro Woche nicht teurer ist als diejenige mit 50 Minuten einmal pro Woche.

Ganz einfach: Eine doppelt so hohe Frequenz (2 mal in der Woche statt 1 mal) bei kürzerer Dauer erzielt im Allgemeinen schnellere Fortschritte und führt dadurch automatisch zu mehr Motivation und Freude beim Lernen. Dies möchte ich um jeden Preis unterstützen.

Die Erfahrung zeigt, dass häufigere Kontrolle und kürzere Intervalle zur nächsten Einheit gerade bei Kindern von großem Vorteil sind, zumal die wenigsten jüngeren Kinder die Aufmerksamkeitsspanne für eine 50-minütige Einheit hätten

Ein gutes Einstiegsalter ist bei den meisten Kindern 6 Jahre.

Sobald Ihr Kind einige der folgenden Bedingungen erfüllt, ist ein früherer Einstieg auf jeden Fall möglich:

  • Mein Kind zeigt durch summen, singen oder tanzen musikalisches Interesse
  • Wir haben ein Klavier zu Hause und mein Kind probiert regelmäßig dem Instrument selbst Klänge zu entlocken
  • Mein Kind kann von 1-10 zählen und die Zahlen auch schon geschrieben erkennen
  • Mein Kind kann zwischen links und rechts unterscheiden
  • Mein Kind kennt bereits die ersten sieben Buchstaben des Alphabets und kann diese auch geschrieben erkennen
  • Mein Kind ist zu Hause generell von viel Singen und Musik umgeben

In diesem Fall kann ein Einstieg ab 4 Jahren schon möglich sein. Sie sollten allerdings bedenken, dass eine tatkräftige Mithilfe eines Elternteiles unbedingt erforderlich ist. Das heißt, Sie müssen in der Klavierstunde anwesend sein, die Spiele, Bewegungsabläufe und Aufgabenstellungen mitverfolgen und ausprobieren, sodass Sie sie zu Hause mit Ihrem Kind genau rekonstruieren können. Auch ein Audio- oder noch besser Videomitschnitt wird sehr empfohlen. Lesen Sie dazu bitte auch meinen Blogeintrag zur Vorbereitung auf den Klavierunterricht.

Für Erwachsene

Falls Sie nicht eine Karriere als Konzertpianist einschlagen wollen 🙂 ist es nie zu spät, um anzufangen. Wenn Sie musikalisch veranlagt sind (Sie haben vielleicht früher ein Instrument gespielt) oder motorisch sehr geschickt sind, kann das den Lernprozess zwar beschleunigen, Ihr Fortschritt wird jedoch in erster Linie durch regelmäßiges Üben bestimmt.

Für Erwachsene ist Klavierspielen oft eine entspannende Ablenkung vom Alltag, um auch Zeit für sich selbst zu finden, und dafür ist man wohl nie zu alt.

Eine Semesterkarte oder ein “Abonnement” bildet durch ihre Verbindlichkeit und Kontinuität oft den Grundstock für erfolgreichen Instrumentalunterricht. Dies ist vor allem für Anfänger aller Altersstufen von großer Bedeutung.

Die Klavierstunden bauen von Woche zu Woche lückenlos aufeinander auf, sind an das individuelle Lerntempo angepasst und bilden die einzelnen Stationen einer individuellen musikalischen Reise. Durch die gegebene Regelmäßigkeit verankert sich das Klavierspielen leichter im Alltag von Erwachsenen, für die es meist eine besondere Herausforderung darstellt neben Beruf und/oder Familie das aktive Musizieren erfolgreich einzubetten.

Wer seine Prioritäten aber dementsprechend setzt, wird auf lange Sicht mehr Freude und Erfolg an der Musik haben, wöchentlicher Unterricht unterstützt dieses Vorhaben ungemein.

Fragen zum Instrument

Ein gutes akustisches Einstiegs-Klavier, auch Pianino genannt, bekommen Sie gebraucht ab etwa € 2500,- 

Vermeiden Sie günstige, sehr alte Klaviere (Baujahr vor 1970) selbst wenn diese verschenkt werden. Sie sind für gewöhnlich in einem sehr schlechten Zustand, wurden nicht generalüberholt, lassen sich nicht mehr sauber stimmen und Sie werden keine Freude daran haben. Die Lebensdauer eines Klaviers beträgt rund 50 Jahre, bei regelmäßiger Stimmung und Wartung auch bis zu 100 Jahre. Allerdings nutzen sich bestimmte Teile wie Hammerköpfe, Saiten, Stimmstock, etc. ab und müssen irgendwann getauscht werden.

Grundsätzlich ist ein Pianino für den Hausgebrauch und den Geldbeutel eine lohnende Anschaffung, für höhere Ansprüche und bei entsprechendem Platzangebot zu Hause empfehle ich einen Flügel mit mindestens 170 cm Länge, gebraucht schon ab etwa € 5000,- zu erstehen. Kaufen Sie keinen Stutzflügel: Diese Flügel unter 170 cm Länge sind in den Bässen sehr dünn (und nebenbei zu teuer) und werden selbst von hohen Pianinos klanglich übertroffen.

Sie können übrigens auch immer einen Mietkauf in Erwägung ziehen, bei dem Ihnen bereits bezahlte Mieten auf den Kauf angerechnet werden.

Gerne unterstütze ich Sie beim Klavierkauf. Im Klavierhaus meines Vertrauens finden Sie gebrauchte, generalüberholte Klaviere in ausgezeichnetem Zustand und zu bezahlbaren Preisen.

In Wien bekommt man eine Klavierstimmung für durchschnittlich € 100,- manchmal auch etwas günstiger. Hier verweise ich gerne auf Mikaya Endo sowie auf Johan’s Klaviersalon.

Soll das Klavier auch intoniert werden oder kleine Reparaturen und Regulierungen gleich vor Ort im Zuge einer Stimmung gemacht werden (was immer zu empfehlen ist!) kommt bei den meisten Klavierstimmern noch ein kleiner Aufpreis dazu.

 

Sie müssen zwar nicht nicht unbedingt ein Instrument für zu Hause kaufen, aber Sie sollten auf jeden Fall täglich(!) Zugang zu einem Klavier haben, denn wenn Sie Klavier lernen wollen, ist es unabdingbar regelmäßig auf einem guten Instrument zu üben. Dies kann ein Klavierhaus oder ein Proberaum sein, wo Sie sich täglich 1 Stunde zum Üben einmieten, oder vielleicht bei einem Freund oder Angehörigen im Haus.

Meine Empfehlung lautet jedoch klar: Kaufen Sie sich unbedingt ein Instrument für zu Hause, denn je weniger Aufwand Sie betreiben müssen um zu üben, desto eher wird es zur Gewohnheit und so werden Sie garantiert schneller Fortschritte erzielen.

Diese Frage ist nicht immer für Jeden gleich zu beantworten, im Zweifelsfall und wenn die häuslichen sowie finanziellen Umstände es erlauben, sollte man natürlich immer dem akustischen Klavier den Vorzug geben.

Auf den ersten Blick scheinen die Vorteile eines Digitalpianos zu überwiegen:

  • Möglichkeit zum Regeln der Lautstärke, leises Üben oder üben mit Kopfhörern
  • Geringes Gewicht und somit leichter zu transportieren
  • Keine Stimmung notwendig
  • Klang kommt dem echten Klavier sehr nahe
  • Günstige Einstiegsmodelle

 

Taucht man etwas tiefer und konzentriert sich auf das Wesen der Musik so kann kein Digitalpiano einem echten Instrument das Wasser reichen, nicht einmal teure Modelle.

Im Folgenden eine Auflistung der Vorteile eines akustischen Klaviers – diese spiel- und klangentscheidenden Eigenschaften sucht man bei Digitalpianos vergeblich:

  • Enormer, stufenloser Dynamikbereich vom kaum wahrnehmbaren pianissimo (sehr leise) bis zum kräftigsten fortissimo (sehr laut)
  • Jede Lautstärke hat eine andere Klangfarbe, dies gibt dem Gesamtklang Tiefe
  • “Saitenresonanz”: Die Töne beeinflussen einander, regen einander zum Schwingen und Schweben an (aus dem Wechselspiel der Obertonbeziehungen ergeben sich feine Klangfarbenänderungen)
  • Anschlag, Ansprache und Spielgefühl: Die Klaviermechanik bietet die nötige Masse, um auch bei größerer Lautstärke noch differenziert spielen zu können

 

Digitalpianos vereinfachen also nicht nur das Leben seines Besitzers sondern auch die Musik, die man darauf spielt.

Ein echtes Klavier hingegen scheint in der Erhaltung etwas aufwändiger zu sein, jedoch erlaubt es uns auch differenziertes, nuancenreiches Spiel, das unsere musikalische Wahrnehmung schult und entwickelt und uns letztendlich viel tiefer in die Musik eintauchen lässt.

 

Ihr Klavier sollte zumindest 1 mal im Jahr, besser sogar 2 mal im Jahr gestimmt werden. Nicht nur durch regelmäßiges Spielen, vor allem auch durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur verstimmt sich Ihr Klavier. Durch regelmäßiges Stimmen (+ Intonieren) verfeinern Sie nicht nur Ihr Gehör, sondern verlängern auch die Lebensdauer Ihres Instruments.

Allgemeine Fragen

Nach den Worten des Geigenpädagogen Shinichi Suzuki lässt sich die Frage ob man denn jeden Tag sein Instrument üben sollte ganz einfach beantworten:

Nein, nur an den Tagen, an denen man auch etwas isst!

Wichtig dabei ist vor allem, sich regelmäßig zum Instrument zu setzen und es in den täglichen Tagesablauf wie das Zähneputzen einzubeziehen. Die Dauer ist dabei eher zweitrangig, vielmehr sollte man sich für jede Übesitzung kleine Ziele setzen: Zum Beispiel will man für heute diesen Abschnitt sauber einlernen, bis er ganz entspannt und gleichmäßig klingt, das könnte vielleicht 20 Minuten dauern, später am selben Tag möchte man einen anderen Abschnitt herausarbeiten, was vielleicht bloß 10 Minuten in Anspruch nimmt.

Nichtsdestotrotz wollen Klavierschüler oder Eltern immer eine Minutenangabe hören, dies ist einfach sehr unterschiedlich und kann von 10 Minuten pro Tag bis über 3 Stunden reichen.

Sich hinzusetzen und nach der Uhr zu üben, verleitet jedoch dazu, ständig darauf zu schauen. Man lässt sich dann von der Zeit steuern und nicht von den Anforderungen, die die Musik stellt. Und vielleicht hört man nach 20 Minuten mitten in einem halb geübten Abschnitt auf, von dem am nächsten Tag nichts mehr im Gedächtnis geblieben ist.

Daher mein Rat: Üben Sie jeden Tag! Idealerweise sogar öfters am Tag kürzer aber zielgerichtet. Vermeiden Sie es mehrere Tage dem Klavier fernzubleiben und dies durch eine extralange Übesession wieder reinzuholen. Qualität geht immer vor Quantität! Lesen Sie dazu auch meinen Blogeintrag mit den 12 wichtigsten Übetipps.

Bis Sie ein bestimmtes Stück gut spielen können, wenn Sie von Null beginnen, ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Schwierigkeit des Stücks
  • Quälität des Übens (Gezielt, konzentriert und effizient)
  • Quantität des Übens (Investierte Übungsstunden)
  • Biss (die Bereitschaft harte und konzentrierte Arbeit zu verrichten)

Wenn wir als Beispiel den kompletten 1. Satz von Beethovens Mondscheinsonate nehmen, und den Anspruch haben, dieses Stück klanglich und musikalisch schön zu spielen, dann werden Sie je nach motorischer und musikalischer Veranlagung wahrscheinlich mehrere 100 (hundert!) Stunden Klavier üben müssen. Letzten Endes zählt die Anzahl der Kilometer, die man auf dem Weg zurücklegt.

Sie dürfen nicht vergessen, wie komplex das Klavierspielen im Grunde ist, es dauert viele Jahre oder tausende Stunden um Bewegung, Koordination und musikalisches Denken neben vielen anderen Aspekten zu entwickeln und zu verfeinern. Außderm haben vor allem schwerere Klavierstücke eine solche Vielschichtigkeit und einen Umfang, dass oft einige Jahre Erfahrung nicht immer dafür ausreichen.

Ihr Klavierlehrer kann mit Ihnen besprechen und abwägen, ob und wann ein bestimmtes Stück sinnvoll ist. Wenn das Stück realistisch und bald greifbar ist, dann haben Sie zumindest ein Ziel, auf das Sie motiviert hinarbeiten können.

Das Unterrichtsgeld wird für ein ganzes Semester auf Basis von 16 Klaviereinheiten berechnet und entweder im Ganzen bezahlt oder auf 5 gleichmäßige Zahlungen (5 Monate) aufgeteilt.

Je nach Wochentag und Feiertags- oder Feriensituation gibt es in manchen Monaten nur 3 mal Unterricht, in anderen wiederum 4 mal oder sogar 5 mal.

Der Preis einer einzelnen Unterrichtseinheit kann leicht berechnet werden, indem man den Gesamtbetrag durch die Anzahl der Einheiten dividiert.

Ein Klassenabend pro Schuljahr ist grundsätzlich geplant, kommt aber vielleicht aufgrund zu weniger Anmeldungen nicht immer zustande.

Alternativ kann an den Klassenabenden meiner  öffentlichen Musikschule in Niederösterrich als Gast teilgenommen werden. Diese Klassenabende finden etwa 2-3 Mal im Schuljahr an einem Mittwoch statt. Dort hinzufahren (Ebenfurth/Zillingdorf, ca. 40 km von Wien) ist zwar mit mehr Zeitaufwand verbunden, es lohnt sich aber zugunsten der musikalischen Entwicklung daran teilzunehmen.

Hier finden Sie einen Eintrag in meinem Blog, welcher die vielen Vorteile von öffentlichen Auftritten beleuchtet und hier gibt es einige Tipps, wie man sich darauf vorbereitet.

Zum Ausprobieren und Kennenlernen biete ich selbstverständlich eine Probestunde an. Sie kostet € 20,- und dauert etwa 50 Minuten.

In dieser ersten Klavierstunde klären wir den status quo von Ihnen oder Ihrem Kind, versuchen Vorlieben und Interessen herauszufinden und bringen in Erfahrung, ob wir uns einen gemeinsamen Weg vorstellen können.

Für einzeln abgerechnete Einheiten kostet der Klavierunterricht:
€ 30,- (30 min)
€ 50,- (50 min)

Bei einer Semesterkarte (5 Monate mit einmaliger Zahlung) belaufen sich die Kosten für 16 Unterrichtseinheiten auf:
€ 410,- (30 min/Woche)
€ 510,- (40 min/Woche)
€ 610,- (50 min pro Woche oder 2 mal 30 min/Woche)

Wenn Sie die Semesterkarte monatlich zahlen wollen, kostet das Semester insgesamt jeweils € 20,- mehr:
5 x € 86,- (30 min/Woche)
5 x € 106,- (40 min/Woche)
5 x € 126,- (50 min pro Woche oder 2 mal 30 min/Woche)

Eine Probestunde ist selbstverständlich auch möglich und kostet € 20,- (50 min). Dieser Betrag wird bei Buchung eines Semesters gutgeschrieben.

Eine Auflistung der Kosten finden Sie auch hier.

Meine Tarife liegen in Wien im Durchschnitt, das heißt je nach Ausbildung und Erfahrung eines Klavierpädagogen zahlt man manchmal etwas mehr oder etwas weniger. Ich habe an der Musikuniversität Wien zwei instrumentalpädagogische Studien abgeschlossen und nehme laufend an musikpädagogischen Fortbildungen teil, um meinen Horizont zu erweitern und neue Entwicklungen kennenzulernen, die ich in einen modernen, zeitgemäßen Unterricht einfließen lasse.

Absage

Ab sofort gibt es für Semesteranmeldungen die Möglichkeit Unterrichtseinheiten bis 24 Stunden vorher im Student Portal abzusagen. Damit bekommt man automatisch einen “Make-Up Credit” vom System zugewiesen und gibt Einheit für andere Schüler/innen frei.

Wer über einen “Make-Up Credit” verfügt, kann sich somit für einen frei gewordenen Slot im Kalender eintragen. Dies geschieht nach dem Prinzip “first come first serve” bis 12 Stunden vor diesem Termin. Freie Slots werden im Kalender sichtbar, wenn man über einen oder mehrere Make-Up Credits verfügt (und wenn jemand eine Einheit rechtzeitig abgesagt hat) 

Dies bedeutet auch, dass man Make-Up Credits NUR bei frei gewordenen Slots einsetzen kann, da diese in die Unterrichtszeit fallen, wo ich ohnehin zur Verfügung stehe. Ich bitte um Verständnis, dass Make-Up Credits nicht außerhalb meines regulären Stundenplans eingesetzt werden können. Weiters verfallen nicht verwendete Make-Up Credits mit Ablauf des Schuljahrs und können nicht ins nächste Schuljahr mitgenommen werden.

Da abgesagte Einheiten von mir ausnahmslos nicht verschoben oder nachgeholt werden können, bietet dieses System die Möglichkeit, eventuell an eine Ersatzeinheit zu kommen.

Es ist nicht möglich für eine nicht wahrgenommene Klavierstunde Ersatz zu bekommen, egal ob durch Krankheit, Urlaub oder Sonstiges. Da jeder Schüler seine ihm zugewiesene Zeit bekommt, habe ich nicht die Kapazitäten einem Schüler kurzfristig noch eine zweite Zeit zu reservieren. Es ist wie in der Schule oder einem Kurs, verpasst man eine Einheit, hat man keinen Anspruch auf Erstattung. Lesen Sie dazu auch die Bestimmungen zum Klavierunterricht sowie diesen informativen Blogeintrag.

Die sogenannte Swap List bietet die Möglichkeit für Schüler/innen, die eine Semesterkarte gebucht haben, den Unterricht mit jemand anderem bei Bedarf zu tauschen.

Schüler/innen oder Eltern, die Teil der Swap List sein möchten geben mir ihr Einverständnis zur Weitergabe ihrer Telefonnummer und E-mail an andere Schüler/innen oder Eltern meiner Klavierklasse.

Dies ist auf freiwilliger Basis. Wer seine Kontaktdaten nicht weitergeben möchte, wird selbstverständlich nie von anderen Schüler/innen für einen Unterrichtstausch kontaktiert, kann aber selbst auch nicht um Tausch anfragen.

Mitglieder der Swap List bekommen meinen aktuellen Stundenplan ausgehändigt und können fortan versuchen Unterricht zu tauschen, wenn die Klavierstunde zur normalen Zeit nicht besucht werden kann. Dies geschieht untereinander, ich ersuche dann um kurze Info, wenn ein Tausch zustande gekommen ist, so dass ich entsprechend planen kann.

Wenn ich die Klavierstunde absagen muss, besteht bei der Semesterkarte im Normalfall zwar keine Erstattung, jedoch garantiere ich 16 Einheiten pro Semester, die Ihnen laut meinen Bestimmungen zustehen. Wenn weniger als 16 Einheiten von mir abgehalten werden konnten, werden die fehlenden Einheiten nachgeholt, oder gutgeschrieben.

Einzelstunden, Probestunden sowie die Einheiten einer Sommerkarte werden, wenn von mir abgesagt, grundsätzlich nachgeholt. Lesen Sie dazu auch die Bestimmungen zum Klavierunterricht.

Nicht wahrgenommene Klavierstunden einer Semesterkarte können weder erstattet noch gutgeschrieben noch nachgeholt werden. Dabei ist es egal ob Sie wegen Krankheit, wegen privaten, beruflichen oder schulischen Verpflichtungen oder wegen Urlaub etc. absagen müssen. Es gibt aber eine sogenannte “Swap List“, wo Schüler/innen die Möglichkeit haben mit jemandem kurzfristig zu tauschen. Dies geschieht untereinander – wenn man weiß, dass man einmal die Stunde zur regulären Zeit nicht besuchen kann, so findet sich eventuell jemand zum Tauschen.

Bei einer Semesterkarte ist dies nicht möglich. Wenn Sie die Stunde aus welchen Gründen auch immer nicht wahrnehmen können, verfällt diese.

Bei Einzelstunden, Probestunden sowie Sommerkarten ist dies grundsätzlich möglich. Bitte geben Sie mir dazu unbedingt mindestens 48 Stunden vorher Bescheid, ansonsten verfällt die Einheit und muss in jedem Fall bezahlt werden.

Da ich viel unterrichte und mein Stundenplan sehr knapp eingeteilt ist, habe ich nicht die Kapazitäten jemandem kurzfristig noch eine Ersatzzeit außerhalb meines regulären Stundenplans zu reservieren. Aus diesem Grund besteht auch bei plötzlicher Erkrankung und Absage am selben Tag kein Anspruch auf Erstattung. Lesen Sie dazu auch die Bestimmungen zum Klavierunterricht sowie diesen informativen Blogeintrag.

Wenn jemand den Unterricht absagt, so wird diese Einheit kurzfristig frei. Da es sich um einen Slot in meiner schon eingeplanten Unterrichtszeit handelt, kann dieser gerne auch von einem anderen Schüler gefüllt werden.

Meist kontaktiere ich Schüler/innen oder Eltern, die kürzlich eine Klavierstunde verpasst haben und biete diese spontan freigewordene Unterrichtszeit an.

Kann diese aus Zeitgründen nicht angenommen werden, frage ich einfach weiter durch meine Schülerliste. So kommt man manchmal mit etwas Glück doch zu einer Ersatzstunde.

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Hier können Sie das Anmeldeformular herunterladen:

Anmeldeformular PDF