Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zum creativepiano Klavierunterricht

Hier findest du häufig gestellte Fragen zum Thema Klavier und Klavierunterricht. Falls eine Frage unbeantwortet bleibt, nimm bitte hier Kontakt mit mir auf.

Zeit und Ort

Im regulären Schuljahr von September bis Juni biete ich folgende Tage an:

  • Dienstag vormittags 9:30 – 12:30
  • Mittwoch nachmittags 14:00 – 18:00
  • Donnerstag vormittags 9:30 – 12:30
  • Freitag nachmittags 14:00 – 17:00

An Feiertagen, in den Weihnachtsferien, Semesterferien (Wien), Osterferien und Pfingstferien findet kein Unterricht statt, an Fenstertagen im Normalfall schon.


In den Monaten Juli und August werden die Termine für Sommerkarten und Einzelstunden flexibel vergeben.

Der Klavierunterricht findet in meinem privaten Unterrichtsraum in der Seidengasse 44/18, 1070 Wien statt.

Im geschmackvoll eingerichteten renovierten Altbau steht uns dort in angenehmer und gemütlicher Atmosphäre ein wunderschöner Yamaha C7-Flügel mit Bechstein-Hammerköpfen und einer beachtlichen Länge von 220 cm zur Verfügung.

Dieser bietet einen herausragenden Klang, eindrucksvolle Bässe, unvergleichlichen Dynamikumfang und erlaubt durch seinen differenzierten Anschlag vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten und nuancenreiches Spiel, das höchsten Ansprüchen genügt.

 

 

Meine Unterrichtszeiten erlauben es mir leider nicht Hausbesuche anzubieten.

Wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt, kann ich mir eine Ausnahmeregelung vorstellen. Allerdings wird in jedem Fall eine Zusatzgebühr von € 20,- eingehoben.

Hier siehst du die Auflistung aller Unterrichtseinheiten und ihre Dauer.

Einzeln abgerechnete Einheiten:

  • Probeeinheit 50 min
  • Einzelstunde 50 min (nur Fortgeschrittene)

Einheiten als Teil einer Semester- oder Sommeranmeldung:

  • creativepiano express program 60 min (für alle Anfänger)
  • Semesteranmeldung Einzelunterricht 40 oder 50 min (nur Fortgeschrittene)
  • Sommeranmeldung Einzelunterricht 40 oder 50 min

Wenn du wissen willst, wieviel die einzelnen Unterrichtseinheiten kosten, informiere dich hier.

Unterrichtsliteratur

Wenn du als Anfänger (oder als Anfänger mit einigen Vorkenntnissen) eine solide pianistische Basis aufbauen möchtest so empfehle ich die Unterrichtsreihe von Faber & Faber (für Kinder und Erwachsene) oder Hal Leonard (für Kinder und Erwachsene).

Vor allem Faber & Faber verwende ich sehr häufig, Sie besteht aus mehreren Bänden und kann je nach investierter Zeit in wenigen Jahren komplett durchgearbeitet werden.

Danach kannst du dich entscheiden in welchen Stilen du dich spezialisieren willst, sei es Jazz, Pop, Klassik, Improvisation, etc…

Um dir die Suche und Recherche zu ersparen, besorge ich das Notenmaterial für alle meine Schüler selbst im Notengeschäft meines Vertrauens und gebe es dann zum selben Preis weiter.

Im Allgemeinen brauchst du 3-5 Hefte pro Jahr. Die Kosten dafür sind nicht im Preis für den Klavierunterricht inbegriffen.

Eine Auswahl an Repertoire findest du hier.

Bringe bitte zur Probeeinheit unbedingt alles mit, woran du in letzter Zeit gearbeitet hast oder woran du gerade interessiert bist.

So können wir nahtlos anknüpfen und du bekommst auch einen guten Eindruck von meinen Unterrichtsmethoden.

Falls du Empfehlungen brauchst zu Klavier-Repertoire, schau dich doch mal hier um.

Pro Jahr solltest du zwischen € 50,- und € 100,- für Notenmaterial veranschlagen.

Wenn du belesen sein möchtest, so baust du eine Bibliothek zu Hause auf. Wenn du auch in der Musik belesen sein möchtest, so baust du dir über die Jahre eine kleine Notenbibliothek auf.

Eine Notenbibliothek kannst du auch digital zusammenstellen, je nachdem was du bevorzugst.

Technologie

Ein Tablet ist nicht zwingend erforderlich.

Falls du ein Tablet hast, kannst du es aber sehr produktiv einsetzen, um deinen Lernprozess zu unterstützen.

Es gibt eine Vielzahl von Apps, um verschiedene musikalische Konzepte zu vertiefen.

Konkrete App-Empfehlungen findest du in diesem Blogbeitrag.

Wenn du so wie ich deine gesamte Notenbibliothek immer dabei haben möchtest, so brauchst du ein Tablet, eine passende App zum Anzeigen und Verwalten der Noten sowie etwas Zeit zum Ordnen.

Als Klavierpädagoge habe ich natürlich Massen an Unterrichtsliteratur, das erleichtert die schnelle Suche schon einigermaßen.

Jedes Tablet ist geeignet und sowohl für Android und iOS gibt es passende Apps.

Da ich selbst ein iPad mit der hervorragenden App forScore verwende, kann ich dir diese natürlich bedenkenlos empfehlen.

Hier findest du einen Blogpost, wo die App kurz vorgestellt wird.

Online Klavierunterricht

Diese Form des Unterrichts wird im 21. Jahrhundert immer mehr angefragt, da sie für alle Beteiligten zeitliche und vor allem örtliche Flexibilität bietet.

Auch creativepiano bietet Klavierunterricht online auf zwei Arten an:

  • creativepiano video exchange program (CVEP)
  • Online-Klavierunterricht live über Zoom

Für nähere Info zum Online-Unterricht lies dir bitte diesen Blogpost durch.

Online Lernen umfasst alles, was mit Lernen über das Internet zu tun hat. Dies bedeutet, dass Schüler und Lehrer sich nicht im selben Raum aufhalten, sondern auch tausende Kilometer voneinander entfernt sein können.

Das Lernen mit Computer/Tablet/Smartphone und Internet funktioniert in vielen Bereichen mittlerweile schon recht gut, so auch beim Erlernen eines Instruments.

Eine Anleitung, was du alles für Online-Unterricht brauchst, findest du hier.

Die Preisgestaltung von Live-Onlineunterricht über Zoom richtet sich nach dem herkömmlichen Unterricht, da der Zeitaufwand im Normalfall gleich ist. Siehe dazu hier.

creativepiano bietet dir auch Live-Unterricht über Videokonferenz an. Im Moment fast ausschließlich über Zoom, da es die besten Audioeinstellungen bietet.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies dir diesen Blogpost durch.

Hierbei handelt es sich um eine besonders flexible Art des Online Lernens.

Während du beim Live Online Unterricht (z. B. über Zoom, Skype, Facetime, etc…) nur örtlich unabhängig bist, so bist du mit dem “creativepiano video exchange program” (kurz: CVEP) auch zeitlich unabhängig: Videos werden zeitversetzt zwischen Schüler/in und Lehrer ausgetauscht.

Du übst an einem Stück und erstellst sobald du bereit bist ein Video, welches mir zugeschickt wird. Anschließend erstelle ich darauf ein Antwort-Video mit Übungen, Tipps und Verbesserungsvorschlägen.

Das Lerntempo wird von dir selbst vorgegeben, Du schickst dein Video los, wann immer du bereit bist.

Alternativ können auch Video-Aufgabenstellungen angefordert werden. Dann erstelle ich auf Wunsch neue Aufgaben, wo du alles erklärt und gezeigt bekommst, um damit Fortschritte zu erzielen.

Dies ist besonders für Eltern hilfreich, die so ihre Kinder besser beim Üben unterstützen können.

Hier gilt der Preis für 50-minütige Einheiten (entweder einzeln abgerechnet oder als Teil einer Semesterkarte)

Beim creativepiano video exchange program (CVEP) kann meine investierte Zeit allerdings manchmal über dem normalen Zeitaufwand liegen.

Je nach Dauer eines eingereichten Videos könnte das mehrmalige Durchhören, Notizen machen, Feedback planen, Antwort-Video erstellen und die Aufbereitung (ev. abschneiden, konvertieren, hochladen) mehr Zeit in Anspruch nehmen, als eine normale 50-minütige Einheit.

Aus diesem Grund gibt es eine zeitliche Begrenzung der eingereichten Videos. Die gesamte Dauer eines oder mehrerer Videos darf zusammen 10 Minuten nicht übersteigen. Die Anzahl der Videos ist auf 3 beschränkt.

Bei längeren Einreichungen wird ein Aufpreis entsprechend dem Mehraufwand berechnet.

Für Kinder

Auch wenn das ideale Einstiegsalter für Kinder bei 6 Jahren oder früher liegt, so ist ein späterer Einstieg ohne Probleme möglich. Voraussetzung ist lediglich, dass Interesse da ist. So habe ich selbst mit 10 Jahren begonnen und später ein klavierpädagogisches Studium an der Musikuniversität Wien abgeschlossen. Jetzt stellt das Unterrichten und Klavierspielen meinen Lebensmittelpunkt dar.

Bei Kindern zwischen 4 und 7 Jahren ist es sehr empfehlenswert, wenn du im Unterricht anwesend bist. Ich rate auch wenn möglich zur Aufzeichnung der Klavierstunde mit dem Smartphone.

Ich empfehle, der Klavierstunde deines Kindes beizuwohnen, um dein Kind zu Hause besser unterstützen zu können und um die Lerndynamik zwischen deinem Kind und dem Lehrer besser verstehen zu können.

Bitte unterscheide auch zwischen “nur” anwesend sein (während du eigene Arbeiten am Smartphone erledigst) und dem wirklichen dabei sein, denn das Kind merkt den Unterschied deutlich und dies kann den Verlauf der Stunde negativ oder positiv beeinflussen.

Falls du etwas zum Arbeiten hast, dann solltest du diese Arbeit besser konzentriert außerhalb des Unterrichtszimmers verrichten.

Eine Semesteranmeldung oder ein “Abonnement” bildet durch ihre Verbindlichkeit und Kontinuität oft den Grundstock für erfolgreichen Instrumentalunterricht. Dies ist vor allem für Anfänger aller Altersstufen von großer Bedeutung.

Durch die gegebene Regelmäßigkeit verankert sich das Klavierspielen leichter im Schulalltag von Kindern und bekommt somit einen möglichst gleichwertigen Platz.

Die Klavierstunden bauen von Woche zu Woche lückenlos aufeinander auf und bilden die einzelnen Stationen einer individuellen musikalischen Reise.

Wenn dein Kind gerade anfängt, so profitiert dein Kind am meisten vom creativepiano express program (CEP) mit 60 Minuten Unterrichtszeit.

In Wahrheit biete ich für Neueinsteiger im Volksschulalter nur noch dieses Programm an.

Dieses neuartige und spannende Unterrichtskonzept löst viele Probleme mit denen ein durchschnittliches Kind und du als Elternteil beim Erlernen eines Instruments in Berührung kommen.

Ein gutes Einstiegsalter ist bei den meisten Kindern 6 Jahre.

Auch wenn ich selbst nur noch Kinder ab dem Volksschulalter unterrichte, gibt es doch viele Kinder, die schon jünger mit dem Klavierunterricht beginnen können.

In diesem Fall rate ich einen passenden Lehrer zu suchen, der viel Erfahrung mit jüngeren Kindern hat.

Sobald dein Kind einige der folgenden Bedingungen erfüllt, ist ein früherer Einstieg möglich:

  • Dein Kind zeigt durch summen, singen oder tanzen musikalisches Interesse
  • Es gibt ein Klavier zu Hause und dein Kind probiert regelmäßig dem Instrument selbst Klänge zu entlocken
  • Dein Kind kann von 1-10 zählen und die Zahlen auch schon geschrieben erkennen
  • Dein Kind kann zwischen links und rechts unterscheiden
  • Dein Kind kennt bereits die ersten sieben Buchstaben des Alphabets und kann diese auch geschrieben erkennen
  • Dein Kind ist zu Hause von Musik umgeben und es wird viel gesungen

In diesem Fall kann ein Einstieg ab 4 Jahren schon möglich sein.

Du solltest allerdings bedenken, dass eine tatkräftige Mithilfe eines Elternteiles unbedingt erforderlich ist.

Das heißt, du musst in der Klavierstunde anwesend sein, die Spiele, Bewegungsabläufe und Aufgabenstellungen mitverfolgen und ausprobieren, sodass du sie zu Hause mit deinem Kind genau rekonstruieren kannst.

Auch ein Audio- oder noch besser Videomitschnitt wird sehr empfohlen. Lies dazu bitte auch meinen Blogeintrag zur Vorbereitung auf den Klavierunterricht.

Mein Unterrichtskonzept (creativepiano express program) ist für Kinder ab dem Volksschulalter ausgelegt, also ab 6 Jahren.

Das hat den Grund, dass ein gewisser motorischer und geistiger Entwicklungsstand vorhanden sein muss, dass dieses Konzept funktioniert.

Mit kleineren Kindern ist eine andere Art von Unterricht sinnvoll.

Wenn du Interesse am Unterricht für ein Kindergarten- oder Vorschulkind hast, wende dich bitte an eine/n Klavierpädagog/in mit der entsprechenden Erfahrung.

Du wirst sicher im Internet fündig, wenn du nach Klavierunterricht für 4- oder 5-jährige suchst.

Für Erwachsene

Falls du nicht eine Karriere als Konzertpianist einschlagen möchtest ist es nie zu spät, um anzufangen. Wenn du musikalisch veranlagt bist (vielleicht hast du früher ein Instrument gespielt) oder motorisch sehr geschickt bist, kann das den Lernprozess zwar beschleunigen, dein Fortschritt wird jedoch in erster Linie durch regelmäßiges Üben bestimmt.

Für Erwachsene ist Klavierspielen oft eine entspannende Ablenkung vom Alltag, um auch Zeit für sich selbst zu finden, und dafür ist man wohl nie zu alt.

Eine Semesteranmeldung oder ein “Abonnement” bildet durch ihre Verbindlichkeit und Kontinuität oft den Grundstock für erfolgreichen Instrumentalunterricht. Dies ist vor allem für Anfänger aller Altersstufen von großer Bedeutung.

Die Klavierstunden bauen von Woche zu Woche lückenlos aufeinander auf, sind an das individuelle Lerntempo angepasst und bilden die einzelnen Stationen einer individuellen musikalischen Reise

Durch die gegebene Regelmäßigkeit verankert sich das Klavierspielen leichter im Alltag von Erwachsenen, für die es meist eine besondere Herausforderung darstellt neben Beruf und/oder Familie das aktive Musizieren erfolgreich einzubetten.

Wer seine Prioritäten aber dementsprechend setzt, wird auf lange Sicht mehr Freude und Erfolg an der Musik haben, wöchentlicher Unterricht unterstützt dieses Vorhaben ungemein.

Meine Zielgruppe sind Anfänger im Volkschulalter (von 6-10 Jahre alt)

Der Großteil meiner derzeitigen Schüler/innen sind Kinder sowie fortgeschrittene Erwachsene. Letztere buchen den Unterricht eher unregelmäßig (Keine Semesteranmeldung)

Erwachsene Klavieranfänger muss ich derzeit leider vertrösten und auf andere Lehrer verweisen.

Fragen zum Instrument

Die Beantwortung dieser Frage ist sehr individuell zu behandeln und von mehreren Faktoren abhängig. Grundsätzlich empfehle ich dir ein akustisches Klavier, wenn deine häuslichen und finanziellen Gegebenheiten dies zulassen.

Heutzutage spricht aber auch vieles für den Ankauf eines Digitalpianos.

Auf den ersten Blick überwiegen die Vorteile eines Digitalpianos:

  • Möglichkeit zum Regeln der Lautstärke, “lautloses” Üben mit Kopfhörern*
  • Geringes Gewicht und somit leichter zu transportieren
  • Keine Stimmung notwendig
  • Klang kommt dem echten Klavier sehr nahe
  • Günstige Einstiegsmodelle

*Zu laute Tastengeräusche führen diesen Vorteil unter Umständen ad absurdum. Die Möglichkeit zum nächtlichen Klavierspielen (lautloses Üben) wird oft als Hauptargument für Digitalpianos angeführt. Die nachgebaute kompakte Klaviermechanik verursacht je nach Anschlagsstärke gewisse Schlaggeräusche, was schon mal sehr laut werden kann.

Tauchst du etwas tiefer und konzentrierst dich auf das Wesen der Musik so kann kein Digitalpiano einem echten Instrument das Wasser reichen, nicht einmal teure Modelle.

Die Entwicklung der letzten 20 Jahre hat aber enorme Verbesserung gebracht, sodass Digitalpianos der Oberklasse und Mittelklasse schon sehr nahe an das akustische Spielgefühl herankommen. Entscheidend darüber ist die Umsetzung der Tastatur und Spielmechanik.

Im Folgenden eine Auflistung der Vorteile eines akustischen Klaviers (diese spiel- und klangentscheidenden Eigenschaften werden je nach Preisklasse eines Digitalpianos mehr oder weniger gut simuliert, jedoch nie vollständig):

  • Enormer, stufenloser Dynamikbereich vom kaum wahrnehmbaren pianissimo (sehr leise) bis zum kräftigsten fortissimo (sehr laut)
  • Jede Lautstärke hat eine andere Klangfarbe, dies gibt dem Gesamtklang Tiefe
  • “Saitenresonanz”: Die Töne beeinflussen einander, regen einander zum Schwingen und Schweben an (aus dem Wechselspiel der Obertonbeziehungen ergeben sich feine Klangfarbenänderungen)
  • Anschlag, Ansprache und Spielgefühl: Die Klaviermechanik bietet die nötige Masse, um auch bei größerer Lautstärke noch differenziert spielen zu können

Ein echtes Klavier scheint in der Erhaltung etwas aufwändiger zu sein, jedoch erlaubt es dir auch differenziertes, nuancenreiches Spiel, das deine musikalische Wahrnehmung schult und entwickelt und dich letztendlich viel tiefer in die Musik eintauchen lässt.

Ich selbst übe trotzdem gerne auf (guten) Digitalpianos und unterstütze deren Anschaffung. Ein Digitalpiano ist auf jeden Fall ein sehr guter Kompromiss, da du nicht immer gleich sicher sein kannst ob das Klavier für dich oder dein Kind das passende ist und hier hält sich die Investition in Grenzen.

Es ist trotzdem wichtig, um regelmäßig auf guten akustischen Klavieren zu spielen, sodass die klangliche Wahrnehmung, die Fähigkeit des nuancenreichen Spiels und die vibrierende Lebendigkeit im musikalischen Schaffen nicht ausgeklammert wird.

Lies dazu auch diesen Beitrag in meinem Blog, der etwas genauer auf die Unterschiede akustischer und digitaler Klaviere eingeht.

Ein gutes akustisches Einstiegs-Klavier, auch Pianino genannt, bekommst du gebraucht ab etwa €2.500,- 

Vermeide günstige, sehr alte Klaviere (Baujahr vor 1970) selbst wenn diese verschenkt werden. Sie sind für gewöhnlich in einem sehr schlechten Zustand, wurden nicht generalüberholt, lassen sich nicht mehr sauber stimmen und du wirst keine Freude daran haben.

Die Lebensdauer eines Klaviers beträgt rund 50 Jahre, bei regelmäßiger Stimmung und Wartung auch bis zu 100 Jahre. Allerdings nutzen sich bestimmte Teile wie Hammerköpfe, Saiten, Stimmstock, etc. ab und müssen irgendwann getauscht werden.

Grundsätzlich ist ein Pianino für den Hausgebrauch eine lohnende Anschaffung, für höhere Ansprüche und bei entsprechendem Platzangebot zu Hause empfehle ich einen Flügel mit mindestens 170 cm Länge, gebraucht ab etwa €7.000,- zu erstehen.

Kaufe bitte keinen Stutzflügel: Diese Flügel unter 170 cm Länge sind in den Bässen sehr dünn (und nebenbei zu teuer) und werden selbst von hohen Pianinos klanglich übertroffen.

Du kannst übrigens auch immer einen Mietkauf in Erwägung ziehen, bei dem dir bereits bezahlte Mieten auf den Kauf angerechnet werden.

Gute Digitalpianos gibt es ab etwa € 700,- und dabei rate ich unbedingt zu Geräten der Marken Kawai, Yamaha, Casio oder Roland. Diese Hersteller bieten hervorragende Qualität zu fairen Preisen. Auf meiner kit-Seite gibt es ein paar Empfehlungen. Von Billiggeräten solltest du lieber die Finger lassen, du sparst dann ein paar Hunderter und bekommst dann lieblose, klappernde Tastaturen dafür.

Gerne unterstütze ich dich beim Klavierkauf.

Im Klavierhaus meines Vertrauens findest du gebrauchte, generalüberholte Klaviere in ausgezeichnetem Zustand und zu bezahlbaren Preisen.

Lies dazu auch diesen Beitrag, der auf die Unterschiede akustischer und digitaler Klaviere eingeht.

In Wien bekommt man eine Klavierstimmung für durchschnittlich € 100,- manchmal auch etwas günstiger. Hier verweise ich gerne auf Mikaya Endo sowie auf Johan’s Klaviersalon.

Soll das Klavier auch intoniert werden oder kleine Reparaturen und Regulierungen gleich vor Ort im Zuge einer Stimmung gemacht werden (was immer zu empfehlen ist!) kommt bei den meisten Klavierstimmern noch ein kleiner Aufpreis dazu.

Du musst zwar nicht nicht unbedingt ein Instrument für zu Hause kaufen, aber du solltest auf jeden Fall täglich(!) Zugang zu einem Klavier haben.

Denn wenn du Klavier lernen möchtest, ist es unabdingbar regelmäßig auf einem guten Instrument zu üben.

Dies kann beispielsweise in einem Klavierhaus oder einem Proberaum sein, wo du dich täglich 1 Stunde zum Üben einmietest, oder vielleicht bei einem Freund oder Angehörigen im Haus.

Meine Empfehlung lautet jedoch klar: Kaufe dir unbedingt ein Instrument für zu Hause, denn je weniger Aufwand du betreiben musst um zu üben, desto eher wird es zur Gewohnheit und so wirst du garantiert schneller Fortschritte erzielen.

Gute Einsteiger-Digitalklaviere gibt es bereits ab € 700,- und bessere können auch gemietet werden. Der Einstieg muss also nicht sehr teuer sein.

Bei Fragen zur Kaufentscheidung habe ich hier einen umfangreichen Blogpost erstellt.

Du solltest dein Klavier zumindest 1 mal im Jahr, besser sogar 2 mal im Jahr stimmen lassen. Nicht nur durch regelmäßiges Spielen, vor allem auch durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur verstimmt sich dein Klavier.

Durch regelmäßiges Stimmen (+ Intonieren) verfeinerst du nicht nur dein Gehör, sondern verlängerst auch die Lebensdauer deines Instruments.

Es bereitet dir schließlich viel mehr Freude auf einem gestimmten und gut eingestellten Instrument zu üben. Du kannst deinen Klavierstimmer neben dem Stimmen nämlich auch um einige andere kleine Reparaturen fragen. Tipps dazu findest du hier.

Allgemeine Fragen

Ein Klassenabend pro Schuljahr ist grundsätzlich geplant, kommt aber vielleicht aufgrund zu weniger Anmeldungen nicht immer zustande.

Alternativ kann an den Klassenabenden meiner öffentlichen Musikschule in Niederösterrich als Gast teilgenommen werden. Diese Klassenabende finden etwa 2-3 Mal im Schuljahr statt. Dort hinzufahren (Ebenfurth/Zillingdorf, ca. 40 km von Wien) ist zwar mit mehr Zeitaufwand verbunden, es lohnt sich aber zugunsten der musikalischen Entwicklung daran teilzunehmen.

Hier findest du einen Eintrag in meinem Blog, welcher die vielen Vorteile von öffentlichen Auftritten beleuchtet und hier gibt es einige Tipps, wie du dich darauf vorbereitest.

Bis du ein bestimmtes Stück gut spielen kannst ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Schwierigkeit des Stücks
  • Quälität des Übens (Gezielt, konzentriert und effizient)
  • Quantität des Übens (Investierte Übungsstunden)
  • Biss (die Bereitschaft harte und konzentrierte Arbeit zu verrichten)

Wenn wir als Beispiel den kompletten 1. Satz von Beethovens Mondscheinsonate nehmen, und den Anspruch haben, dieses Stück klanglich und musikalisch schön zu spielen, dann wirst du je nach motorischer und musikalischer Veranlagung wahrscheinlich mehrere 100 (hundert!) Stunden Klavier üben müssen, bis dieses Ziel erreicht ist.

Wenn du ohne Vorkenntnisse von Null beginnst, wohlgemerkt.

Letzten Endes zählt die Anzahl der Kilometer, die du auf deinem Weg zurücklegst.

Du darfst nicht vergessen, wie komplex das Klavierspielen im Grunde ist, es dauert viele Jahre oder tausende Stunden um Bewegung, Koordination und musikalisches Denken neben vielen anderen Aspekten zu entwickeln und zu verfeinern.

Außerdem haben schon mittelschwere Klavierstücke eine solche Vielschichtigkeit und einen Umfang, dass einige wenige Jahre Erfahrung nicht immer dafür ausreichen.

Dein Klavierlehrer kann mit dir besprechen und abwägen, ob und wann ein bestimmtes Stück sinnvoll ist.

Wenn das Stück realistisch und bald greifbar ist, dann hast du zumindest ein Ziel, auf das du motiviert hinarbeiten kannst.

Das Unterrichtsgeld wird für ein ganzes Semester auf Basis von 16 Klaviereinheiten berechnet und entweder im Ganzen bezahlt oder auf 5 gleichmäßige Zahlungen (5 Monate) aufgeteilt.

Je nach Wochentag und Feiertags- oder Feriensituation gibt es in manchen Monaten nur 3 mal Unterricht, in anderen wiederum 4 mal oder sogar 5 mal.

Der Preis einer einzelnen Unterrichtseinheit kann leicht berechnet werden, indem du den Gesamtbetrag durch die 16 Einheiten dividierst.

Nach den Worten des Geigenpädagogen Shinichi Suzuki lässt sich die Frage ob du denn jeden Tag dein Instrument üben solltest ganz einfach beantworten:

Nein, nur an den Tagen, an denen du auch etwas isst!

Wichtig dabei ist vor allem, dich regelmäßig zum Instrument zu setzen und es in den täglichen Tagesablauf wie das Zähneputzen einzubeziehen. Die Dauer ist dabei eher zweitrangig, vielmehr solltest du dir für jede Übesitzung kleine Ziele setzen: Zum Beispiel willst du für heute diesen Abschnitt sauber einlernen, bis er ganz entspannt und gleichmäßig klingt, das könnte vielleicht 20 Minuten dauern, später am selben Tag möchtest du einen anderen Abschnitt herausarbeiten, was vielleicht bloß 10 Minuten in Anspruch nimmt.

Nichtsdestotrotz wollen Klavierschüler oder Eltern immer eine Minutenangabe hören, dies ist einfach sehr unterschiedlich und kann von 10 Minuten pro Tag bis über 3 Stunden reichen.

Dich hinzusetzen und nach der Uhr zu üben, verleitet jedoch dazu, ständig darauf zu schauen. Du lässt dich dann von der Zeit steuern und nicht von den Anforderungen, die die Musik stellt. Und vielleicht hörst du nach 20 Minuten mitten in einem halb geübten Abschnitt auf, von dem am nächsten Tag nichts mehr im Gedächtnis geblieben ist.

Daher mein Rat: Übe jeden Tag! Idealerweise sogar öfters am Tag kürzer aber zielgerichtet. Vermeide es mehrere Tage dem Klavier fernzubleiben und dies durch eine extralange Übesession wieder reinzuholen. Qualität geht immer vor Quantität! Lies bitte dazu auch meinen Blogeintrag mit den 12 wichtigsten Übetipps.

Zum Ausprobieren und Kennenlernen biete ich selbstverständlich eine Probestunde an. Sie kostet € 20,- und dauert etwa 50 Minuten.

In dieser ersten Klavierstunde klären wir den status quo von dir oder deinem Kind, versuchen Vorlieben und Interessen herauszufinden und bringen in Erfahrung, ob wir uns einen gemeinsamen Weg vorstellen können.

Für einzeln abgerechnete Einheiten kostet der Klavierunterricht:
€ 50,- (50 min)

Die Kosten für ein Semester (16 Unterrichtseinheiten bei monatlicher Zahlung) belaufen sich auf:
€ 430,- (5 x € 86,-) (60 min/Woche im creativepiano express program)
€ 530,- (5 x € 106,-) (40 min/Woche)

€630,- (5 x € 126,-) (50 min pro Woche oder 2 mal 30 min/Woche)

Bei einmaliger Zahlung der 16 Unterrichtseinheiten gelten folgende Preise:
€ 410,- (30 min/Woche im creativepiano express program)
€ 510,- (40 min/Woche)

€ 610,- (50 min pro Woche oder 2 mal 30 min/Woche)

Eine Probestunde ist selbstverständlich auch möglich und kostet € 20,- (50 min). Dieser Betrag wird dir bei Buchung eines Semesters gutgeschrieben.

Eine Auflistung der Kosten findest du auch hier.

Absage

Für Semesteranmeldungen gibt es die Möglichkeit Unterrichtseinheiten bis 6 Stunden vorher im Student Portal abzusagen. Damit bekommst du automatisch einen “Make-Up Credit” vom System zugewiesen und gibst die Einheit für andere Schüler/innen frei.

Wenn du über einen “Make-Up Credit” verfügst, kannst du dich jederzeit für einen frei gewordenen Slot im Kalender eintragen. Dies geschieht nach dem Prinzip “first come first serve” bis 6 Stunden vor diesem Termin.

Freie Slots werden im Kalender sichtbar, wenn du über einen oder mehrere Make-Up Credits verfügst (und wenn jemand eine Einheit rechtzeitig abgesagt hat) 

Dies bedeutet auch, dass du Make-Up Credits NUR bei frei gewordenen Slots einsetzen kannst, da diese in die Unterrichtszeit fallen, wo ich ohnehin zur Verfügung stehe.

Ich bitte um Verständnis, dass du Make-Up Credits nicht außerhalb meines regulären Stundenplans einsetzen kannst. Weiters verfallen nicht verwendete Make-Up Credits nach 365 Tagen.

Es ist nicht möglich für eine nicht wahrgenommene Klavierstunde Ersatz zu bekommen, egal ob durch Krankheit, Urlaub oder Sonstiges.

Da jeder Schüler seine ihm zugewiesene Zeit bekommt, habe ich nicht die Kapazitäten einem Schüler kurzfristig noch eine zweite Zeit zu reservieren. Lies dazu bitte auch die Bestimmungen zum Klavierunterricht sowie diesen informativen Blogeintrag.

Sehr wohl ist es möglich innerhalb meiner Unterrichtszeit einen freien Slot zu ergattern. Wenn du also ein Guthaben hast, so halte bitte immer Ausschau im Schülerportal nach einem freien Slot. Wenn du einen findest und Anspruch hast, so kannst du dich auch ziemlich kurzfristig eintragen.

Wenn ich selbst die Klavierstunde absagen muss, besteht bei einer Semesteranmeldung im Normalfall zwar keine Erstattung, jedoch garantiere ich 16 Einheiten pro Semester, die dir laut meinen Bestimmungen zustehen.

Wenn weniger als 16 Einheiten von mir abgehalten werden konnten, werden die fehlenden Einheiten nachgeholt oder gutgeschrieben.

Einzelstunden, Probestunden sowie die Einheiten einer Sommeranmeldung werden – wenn von mir abgesagt – selbstverständlich nachgeholt. Lies dazu bitte auch die Bestimmungen zum Klavierunterricht.

Bei einer Semesteranmeldung ist dies im Normalfall nicht möglich.

Deinem Account im Schülerportal wird allerdings einen Make-up Credit zugewiesen, den du jederzeit bei Freiwerden eines Unterrichtsslots einsetzen kannst.

Bei Einzelstunden, Probestunden sowie Sommeranmeldungen ist eine Verschiebung immer möglich. Bitte gib mir dazu bis zu 24 Stunden vorher Bescheid, ansonsten verfällt die Einheit und muss in jedem Fall bezahlt werden.

Für mehr Info lies dazu auch meine Unterrichtsbestimmungen sowie diesen informativen Blogeintrag.

Wenn jemand den Unterricht absagt, so wird diese Einheit kurzfristig frei.

Da es sich um einen Slot in meiner schon eingeplanten Unterrichtszeit handelt, kann dieser auch von dir gefüllt werden, vorausgesetzt du verfügst über einen Make-up credit.

Die Anmeldung zu einer frei gewordenen Einheit erfolgt im Kalender im Schülerportal. Es liegt in deiner Verantwortung, deine Make-up credits selbständig einzusetzen.

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Hier kannst du das Anmeldeformular herunterladen:

Anmeldeformular PDF